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Samstag, 18. Januar 2025

Bundeswehr LKW 1,5t gl - Mercedes Benz Unimog 404 S

Michi hat bei Patrickminiatures einen Unimog mit Pritsche und Plane als 3D-Druck im Maßstab 1:56  erworben. Leider gehörte das Fahrgestell anscheinend zur Variante mit Kofferaufbau, denn es fehlten der Batterie- und ein Staukasten auf der Fahrerseite. Der Verkäufer schickte nicht nur sofort kostenlos ein neues (passendes) Fahrgestell, sondern ein komplettes neues Fahrzeug. Also hat Michi den Green Stuff ausgepackt und aus der Modelliermasse den fehlenden Batteriekasten nachgebaut und hat nun sogar zwei Unimogs. Bei der Gelegenheit wurden auch gleich Seitensteckfenster für das Fahrerhaus modelliert, sowie die Stoßstange und die Heckklappe korrigiert. Bei der Stoßstange gab es fälschlicherweise eine Aussparung für den Zapfwellenabtrieb wie bei den Modellen der Unimog 406-Serie und die Heckklappen hatten beim Original nicht vorhandene Aufstiegshilfen. Die Unimog 404 hatten in den seltensten Fällen eine Zapfwelle (z.B. Pionierfahrzeuge mit Windenvorbauten oder Feuerwehrfahrzeuge mit Pumpen) und wenn doch, hatte die Stoßstange keine Aussparung.

Außerdem musste die Motorhaube ein bisschen besser in Form geschabt werden, denn die 3D-Konstruktion von bobmack war da einfach zu eckig. Der zweite Unimog bekam dieselben Verbesserungen und dann konnten beide bemalt werden. Obendrein wurde beim zweiten Modell die Zapfwelle entfernt. Insgesamt sind es hervorragende Nachbildungen, die den Gesamteindruck des Vorbilds auf dem Spieltisch perfekt wiedergeben. 


Das folgende Bild zeigt Michis längst nicht mehr vorhandenes Original im Jahr 1988. Die etwas höhere Ausführung der Windschutzscheibe ist der Ausführung des Fahrerhauses als Doppelkabine geschuldet:









 

Erstaunlicherweise ist sogar die Unterseite einigermaßen vorbildgetreu nachgebildet. 

Der Matchbox VW 181 passt in der Größe hervorragend dazu und so geben die beiden ein hübsches Bild eines PKW 04,t und eines LKW 1,5t aus der Zeit der Heeresstruktur IV bei der Bundeswehr ab.

Im Vergleich zum amerikanischen Fünftonner sieht man wie klein der Anderthalbtonner tatsächlich war. Die Pritsche maß etwa 2x3m, während der Fünftonner eine 2,5x5m große besaß.

 

Hingegen zeigt der Vergleich mit dem Teppichklopfer UH-1D, dass der Hubschrauber eigentlich viel zierlicher ist, als er für sich betrachtet erscheint.



Zum Schluss noch ein Größenvergleich mit einer 28mm-Figur:

 

Sonntag, 12. Januar 2025

Bundeswehr Bell UH-1D

 

 

 

Michi hat einen weiteren Modellbausatz aus Kunststoff von Rubicon im Maßstab 1:56 gebaut: Den Bell UH-1D der Bundeswehr, in dessen Vorbild er 1987 seinen ersten Hubschrauberflug gemacht hat. Zu jener Zeit fabrizierte Michi täglich Triebwerke für diesen Hubschrauber bei KHD-Luftfahrttechnik in der Motorenfabrik Oberursel. Leider lagen dem Modell keine Nassschiebebilder für die deutsche Variante bei, so dass alle Beschriftungen von Hand gemalt werden mussten. 


Auf dem Bild sieht man die beiden Modelle Bell 205 (links) und Bell 206 (rechts) und kann deutlich den Größenunterschied im selben Maßstab wahrnehmen. Die militärischen Varianten hießen UH-1D und OH-58. Beide zählen zu den meistgebauten Hubschraubern der Welt. Die Maschinen für die Bundeswehr wurden bei Dornier in Lizenz gebaut.








US Army Kaiser-Jeep M54A2 Standard 5ton Cargo Truck

Michi's time between Christmas and New Year's Eve was invested in building and painting a Rubicon 1/56th scale model of an M54 in post-Vietnam livery. Michi grew up with US Army vehicles from the local garrisons being painted in MERDC winter camouflage, that was in use for US vehicles deployed in Germany between the mid 1970s until mid 1980s. Michi wanted to attempt this camouflage for quite some time, but it was until now that there was a model vehicle in proper 28mm wargaming scale available. Best of it was that it's one of his most favoured vehicles ever - the US Army standard 5ton cargo truck for 3 decades. Bumper markings were left away to have it generic for second use by (imagi-)nations on the wargaming table.






Michi hat zwischen den Jahren einen langersehnten Wunsch wahr werden lassen und endlich ein Modell in MERDC-Tarnung gebaut und bemalt. Dieses Tarnschema hat die US Army von Mitte der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre verwendet. Verschiedene Farbzusammenstellungen waren möglich, aber das hier gezeigte Wintertarnmuster war in Deutschland am häufigsten zu sehen. Das letzte Bild zeigt einen Größenvergleich mit einer 28mm-Figur.