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Mittwoch, 16. Mai 2018

Pulp Alley: A walk in the park

Die Jagd nach Serum "Z" - Ein Pulp Alley Szenario

1931, Chicago, Vereinigte Staaten von Amerika.

Professor Zurnikov hat im Auftrag der Regierung an einem Superserum geforscht, ist aber seit einigen Tagen mitsamt seinen Forschungsergebnissen verschwunden. Einem Hinweis folgend sind Undercover-Agenten der Regierung auf einer heißen Spur, wenn schon nicht Zurnikov selbst, dann jedoch seiner Unterlagen habhaft zu werden.

Leider hat die Unterwelt der Stadt Wind von der Sache bekommen und ist nun ebenfalls hinter Serum "Z" her, um es entweder gewinnbringend an Staatsfeinde zu verkaufen oder gar selbst zu nutzen.
 

Es gibt 4 Hinweise (Plot Points) zu Beginn des Spiels auf dem Tisch verteilt, die durch Informanten dargestellt werden. Die Informanten sind stationär und bewegen sich nicht.

Falls ein Charakter, der einen Hinweis erhalten hat zu Boden geht oder aus dem Spiel entfernt werden muss, wird an dessen Stelle der zugehörige Informant (Plot Point) platziert und kann von einem anderen Charakter erneut eingesammelt werden (erneute Plot Point Challenge erforderlich!).

Sobald eine Fraktion mindestens zwei Hinweise kontrolliert, wird in der Mitte des Tisches, mindestens 6 Zoll von allen Charakteren entfernt,der Major Plot Point platziert - die Unterlagen zu Serum "Z". Dieser Plot Point benötigt zwei erfolgreiche Full Actions mit je einer Plot Point Challenge, um alle Unterlagen zusammenzuraffen, ohne dabei eine Nervengasladung auszulösen, mit der diese gesichert sind. Beim ersten misslungenen Versuch, wird das Gas in einem 3 Zoll-Radius um die Unterlagen herum verteilt und ist ab da eine Perilous Area.
 

Wenn eine Fraktion die Unterlagen erfolgreich an sich nehmen konnte und den möglicherweise entstandenen Nervengasradius lebend verlassen hat, ist das Szenario gewonnen.


Soweit die Idee von Doc für das Szenario. Nun zu Michis Spielbericht über den Verlauf der Begegnung zwischen Docs Geheimagenten und Michis Unterweltlern:
 

Jonathan Smith besah sich grübelnd den Einsatzplan. Dieses Stadtviertel kannte er überhaupt nicht – ja mehr noch: Er hatte noch nie davon gehört. Es war quasi ein schwarzer Fleck auf der Landkarte. Dass dort etwas Unehrenhaftes vor sich gehen musste, lag auf der Hand. Seine Vorgesetzten hatten ihn mit diesem merkwürdigen Auftrag betraut einige Unterlagen ausfindig zu machen, die ein dubioser und inzwischen verschwundener Wissenschaftler auf unbestimmte Art verloren zu haben schien. Dort, in diesem ihm völlig unbekannten Stadtviertel, sollten er und seine Männer einen Informanten treffen, der Hinweise auf den Verbleib der Unterlagen liefern würde.

Im Südosten des Viertels befand sich ein kleiner Park mit einem lange außer Betrieb befindlichen Springbrunnen in der Mitte. Dort hatte sich L.L."Shorty" Turner mit seinen „Mitarbeitern“ getroffen, um einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Er war die unangefochtene Nummer Eins im Viertel: Der Boss, ohne den nichts lief, der alles wusste und über alles bestimmte. Und der bei allem abkassierte. Viele Jahre seiner Laufbahn hatte er darauf verwendet sein Stadtviertel für sämtliche Behörden unsichtbar werden zu lassen. Niemals verirrte sich eine Polizeistreife in die Nachbarschaft, kein Gerichtsvollzieher fand den Weg hierher und die Straßennamen waren auf keiner Karte verzeichnet. Die Bewohner waren auf keinem Amt gemeldet und die ansässigen Unternehmen zahlten außer an ihn keinerlei Steuern oder andere Abgaben. Selbstverständlich florierte das Geschäft in diesem Viertel. Vor allem das Geschäft mit Waren, deren Herstellung, Vermarktung und Konsum durch die Obrigkeit andernorts verboten worden war.

Die Männer schlugen die Krägen ihrer Mäntel nach oben und traten aus dem Park auf die Straßen hinaus. Sie hatten sich in zwei Gruppen aufgeteilt, denn es galt zwei Informanten zu befragen. Irgendjemand hatte irgendetwas verloren, das irgendwem gehört hatte. Die Informanten sollten wissen, wo es zu finden war. Shorty Turner musste es ebenfalls wissen, denn schließlich geschah in „seinem“ Viertel nichts ohne sein Wissen. Also hatte er beschlossen die Geheimnisträger aufzusuchen und zu befragen, bevor irgendein Behördenplattfuß auftauchen und sich ebenfalls dafür interessieren würde.

Von Westen näherten sich tatsächlich die befürchteten Vertreter der Obrigkeit. Jonathan Smiths Angehörige einer geheimen Geheimorganisation, die angeblich hinter der geheimen Macht im Staat stehen sollte. Damit war selbstverständlich nicht der Präsident gemeint. Vorsichtig schwärmten seine Männer aus, ein bunt zusammengewürfelter Haufen von geheimen Spezialisten mit noch geheimeren Fähigkeiten.

Shortys Mitarbeiter James Green, Butch McGlen und Al"Ape" O'Hara taten sich schwer beim Überqueren einer belebten Kreuzung. Alle drei wurden von einer Ambulanz angefahren. Nur "Ape" O'Hara schaffte es sich aufzurappeln und begann einen Plausch mit dem ersten Informanten.

Offensichtlich hatten Diebe die Unterlagen eines verschwundenen Wissenschaftlers entwendet und auf der Flucht verloren. Die Unterlagen schienen recht wichtig zu sein, denn eine gewisse geheime Organisation suchte bereits nach ihnen und schien auf die eigentlich unsichtbare Nachbarschaft aufmerksam geworden zu sein.
 

Während der unauffälligen Unterhaltung zwischen ihrem Kollegen und dem Informanten gelang es den beiden Angefahrenen nicht sich aufzurappeln und den gefährlichen Kreuzungsbereich zu verlassen.

Kaum hatte Ape erfahren, dass es sich bei den verlorenen Papieren um die Formeln zur Erzeugung eines Serums, das Superkräfte verleihen sollte, handelte, streckte ihn ein Schuss aus dem Hinterhalt nieder.

Johnathan Smith war auf das Dach eines Lastwagens geklettert, hatte sich einen Überblick verschafft und auf ihn geschossen als er erkannt hatte, dass da gerade wertvolle Informationen am Fließen waren, die er selbst gern in Erfahrung gebracht hätte. Butch McGlen war als einer der zwei Überlebenden der ursprünglich drei Mann starken Gruppe verantwortlich die Informationen schnellstens zu sichern, nachdem Ape erschossen worden war. Er stand vom Kopfsteinpflaster auf, befragte den Informanten ebenfalls und ergatterte dieselben Weisheiten wie zuvor Ape O'Hara. James Green, der ebenfalls von der Ambulanz angefahren worden war, gesellte sich zu ihm und gemeinsam machten sich die beiden auf den Weg zu ihrem Boss L.L. Turner, den niemend in seinem Beisein "Shorty" nennen durfte.

Die Mitarbeiter aus Shortys Gruppe eröffneten sofort das Gegenfeuer und mähten die geheimen Geheimagenten Greg, Harry und Gonzales nieder wie dürres Gras.

Ganz nebenbei ergatterte Richard Somerset auch noch die Information wo sich die verlorenen Unterlagen des verschwundenen Professor Zurnikov befinden sollten. Sein Boss Shorty selbst machte sich auf die Suche und fand die Tasche mit den Formeln zur Erzeugung des Serums "Z" auf dem Boden des Umschlagplatzes für Fässer und Kisten, deren Inhalt offiziell niemandem bekannt war.

Seine rechte Hand Richard Somerset war inzwischen ebenfalls zu ihm gestoßen und half dabei die mit einer Nervengasfalle versehene Tasche vorsichtig zu öffnen und die begehrten Papiere zu entnehmen.

Es sah schlecht aus für die Gruppe geheimer Geheimagenten um Johnathan Smith. Dieser musste mit leeren Händen, ohne Informationen und nur der Hälfte seiner Männer ins Hauptquartier zurückkehren, während SHORTY entscheiden konnte es entweder gewinnbringend an Staatsfeinde zu verkaufen oder gar selbst zu nutzen.


Damit es auf dem etwas leer aussehenden Lagerplatz beim nächsten Mal noch ein bisschen voller wird, hat Michi noch ein paar zusätzliche Playmobilfässer bemalt...

Sonntag, 24. Mai 2015

Innsmouth Investigators

This is Michi´s entry for LPL following the camel train, Lovecraftian Innsmouth Investigators - or prohibitiion era Chigago gangsters - whatever you prefer. Staging the pictures isn´t easy, but it´s even harder to pick the proper photo for a winning entry afterwards...
Dies ist Michis nächster Beitrag zur Lead Painters League nach der Kamelkaravane. Detektive für H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos - oder profane Chicago-Gangster aus der Prohibitionsära. Solch eine Kulisse für ein Fotoshooting aufzubauen ist schon Arbeit genug, aber noch schwieriger ist es hinterher das passende Foto auszusuchen, dass wirklich gewinnen kann...







Sonntag, 26. Januar 2014

Generischer Spieltisch

Michi hat es geschafft das 2011 begonnene faltbare Spielbrett im Januar 2014 fertigzustellen, nachdem das begonnene Projekt geschlagene zwei Jahre in der Ecke gestanden hatte.

Die 1x1m große mit Modellbahngrasmatte beklebte Platte macht auf den ersten Blick nicht viel her und verdient zugegebenermaßen allenfalls ein laues Gähnen aus dem Blickwinkel des geneigten Wargamers.
Die schnöde Grasmatte passt allerdings perfekt zu den Sockeln von mehreren hundert der bereits vorhandenen Spielfiguren, die sich quasi nahtlos in den Untergrund einfügen, und wurde aus genau diesem Grund gewählt...
Ein Blick auf den Rand der Platte verrät jedoch, dass vielleicht mehr hinter diesem Spielbrett stecken mag, als sich bei oberflächlicher Betrachtung erahnen lässt: Scharniere deuten auf einen doppelten Boden hin.
Im zusammengeklappten Zustand sieht man wie genau die Landschaftsgestaltung auf der Innenseite zueinander passt. Die Schienenköpfe der verlegten Gleise schließen genau mit der Oberkante der jeweiligen Plattenhälfte ab:
Die beiden Hälften der Platte lassen sich wie Flügel auseinanderfalten...
...und geben einen wesentlich aufwendiger gestalteten Untergrund frei, der obendrein auch noch die doppelte Spielfläche des ursprünglichen Formats bietet.
Auch hier zeigt sich, dass die Landschaftsgestaltung gerade so hoch ist, dass ein problemloses Zusammenklappen möglich ist:
Im auseinandergefalteten Zustand ist dann auch nichts mehr von dem durch einige Spieler verpönten Modellbahngras zu sehen...
Im Jahre 2011 begann alles folgendermaßen:
 http://tableterror.blogspot.de/2012/01/tableterror-terrortable.html 
Und so ging es los, nachdem alle Kabel angelötet waren. Die beiden klappbaren Flügel wurden mit Klavierbandscharnieren aus dem Baumarkt angebracht, die auch gleichzeitig als elektrische Leiter herhalten mussten:
Dann wurde das ganze Brett in Weißleim-Wasser-Gemisch geflutet und mit Sand bestreut. Fahrspuren wurden mittels einer Modellautoachse gleich mit aufgebracht.
Am nächsten Abend wurde der ganze Sand mit Innenraumwandfarbe braun gestrichen und gerollt.
Schließlich wurden noch die Holzplanken, die ein freundlich gesonnenes Schnellrestaurant unwissentlich zur Verfügung gestellt hat, bemalt und die ganze Landschaft in zwei heller werdenden Gängen trockengebürstet, bevor noch ein bisschen Gras gepflanzt wurde.
Die Drehscheibe ist zwar handbetrieben, aber hat eine Spannungsversorgung in den Schienen.


 Die Bahnhofsgleise sind durch Minischalter neben dem Gleisbett stromlos zu schalten, so dass drei Züge gleichzeitig auf dem Brett betrieben werden können.
Auch die beiden Abstellgleise sind spannungsfrei zu schalten:

 

Sämtliche sechs Weichen funktionieren handbetrieben direkt vor Ort.

 
Die Fahrspannung wird in eine kleine fest eingeklebte und mit dem Brettrand abschließende Steckdose eingebracht:
 Das auseinandergeklappte Brett misst exakt einen mal zwei Meter:
Und auch wenn hier beispielhaft amerikanische Züge zu sehen sind, ist das Spielbrett doch dem Titel ensprechend als ein generisches geplant, das nicht nur den wilden Westen auferstehen lassen soll... 

Dienstag, 31. Dezember 2013

Fastfood

Zum Jahresende gibt es was Schnelles zwischen die Zähne: Ein ausgedienter Eisenbahnwagen dient als Schnellrestaurant für hungrige Autofahrer. Die Grundlage für den Umbau lieferte ein Bachmann 0n30 Schmalspurpersonenwagen.
 
Some fast food for new years eve: An off duty railway coach welcomes hungry drivers. The model is based on a converted Bachmann On30 narrow gauge observation car.
 

 

 

 

 

 

 
 Die Eingangsplattform:
 
 Entrance to the diner:
 
Kücheneingang:
Kitchen backdoor:
 
 Die Toilettenfenster sind farbig glasiert.
Toilet windows got glazed in colours.

Den Anfang machte eine komplett selbstgebaute Inneneinrichtung für das Restaurant.
 At the beginning there was a scratchbuilt interior for the diner.


 
Der gelbe Wagenaufbau wurde grün übermalt.
The formerly yellow body got a green repaint job.
 
 Dann wurde es licht!
  Then there was light!