Geneigte Leser

Mittwoch, 12. September 2018

Star Wars Armada

Ein Schnäppchen auf Ebay hat Michi in den Besitz eines recht umfangreichen und hübsch in einem Feldherr-Koffer Kontingents an Rebellenschiffen für Armada gebracht.


Die Schiffe sind wie bei X-Wing schon fertig bemalt, aber die sogenannten Staffeln (die auch kleinere Schiffe wie den Millenium Falken bezeichnen) kommen unbemalt daher. Dabei sind sie es absolut wert bemalt zu werden und der Vorgang ist auch nicht allzu schwierig. Also hat Michi gleich noch ein bisschen mehr Farbe ins Spiel gebracht:

Das Ergebnis rechtfertigt durchaus die Mühe...
Dann musste aber auch noch das Spiel selbst angeschafft werden, um über Regeln und Handwerkszeug zu verfügen. Endlich waren auch ein paar Gegner in Form imperialer TIE-Jäger da und kurzerhand wurden alle Jäger-Staffeln beider Seiten ebenfalls bepinselt.

Zum guten Schluss verschaffte ein weiteres Ebay-Schnäppchen dem Michi auch noch eine ordentliche imperiale Streitmacht. Ein bisschen Grau, um die Schiffe nicht alle gleich aussehen zu lassen, brachte eine fast nicht merkliche Abwechslung ins imperiale Einerlei.
 Und am Nine-Eleven ging es tatsächlich los!
So war´s:

Gestern Abend sind die Flotte Admiral Gerhackbars von der Rebellenallianz und Großmufti Michkins in der Nähe von Dantooine aufeinandergetroffen. 400 Punkte je Seite waren angesagt, um auf 90x150cm Weltraum einander das Leben schwer zu machen.
Die Imperialen hatten zwei Sternenzerstörer der Victory-Class, eine Flottille Gozanti-Cruiser, sowie 16 Staffeln TIE-Fighter aufgeboten (von denen Chris Kallus die Hälfte und einen Sternenzerstörer befehligte). Die Rebellen unter Admiral Gerhackbar auf der Profundity hatten eine Hammerhead-Korvette, einen Pelta-Cruiser und eine Flottille Rebellentransporter an Schiffen, sowie Han Solo, Luke Skywalker und eine weitere X-Wing-Staffel, zwei Staffel A-Wings, eine Staffel E-Wings, eine Staffel Z-95 Headhunters in ihrem zusammengewürfelten Haufen.
Das Imperium war ERSTER SPIELER und entschied sich für das Szenario ÜBERLEGENE POSITION aus Gerhards Einsatzziel-Kartenauswahl. Die Hindernisse landeten samt und sonders auf der Rebellenhälfte des Weltraums und das Imperium musste sich als Erster aufstellen. Die imperialen Schiffe fielen sofort auf ganzer Weltraumsektorbreite aus dem Hyperraum und bildeten eine breite Front mit den Gozantis im Zentrum, links und rechts flankiert von den Sternenzerstörern und von zahllosen TIE-Staffeln umschwärmt. Danach schoben sich die Rebellen in ihrer rechten Ecke aus dem Hyperraum und verweigerten die halbe imperiale Front, so dass Großmufti Michkins Flaggschiff zu einer weiten Flankenbewegung nach Backbord gezwungen war. Drei Runden lang beharkten sich alle von Chris Kallus´ befehligte Einheiten mit den Rebellen, während der Großmufti lediglich ein paar TIEs und die Gozantis zum Einsatz bringen konnte. Das Flaggschiff blieb bis zum Ende außer Reichweite. Aus Zeitgründen würde nach drei Runden abgebrochen. Die Rebellen führten mit der Auslöschung eines Sternenzerstörers und sechs TIE-Staffeln zu diesem Zeitpunkt ganz klar. Fatal war das frontale Rammen des Sternenzerstörers durch die Profundity. Die Schiffe kamen mit keinem Manöver aneinander vorbei und mussten mit Schub 0 Runde um Runde 2 Schaden nehmen, weil sie sich immer wieder gegenseitig rammten. Das war vielleicht nicht so von Admiral Gerhackbar beabsichtigt, wurde jedoch gnadenlos ausgenutzt und erwies sich schließlich als tödlich für Chris Kallus. Den Trick kann man sich für die Zukunft mal merken!

Fazit:
Michi ist begeistert und wird das in Zukunft bestimmt öfters mal anberaumen.

Sonntag, 12. August 2018

AvP: Rückspiel Aliens vs. Predatoren


Seit ein paar Jahren treibt die USS Theseus inzwischen besatzungslos durchs All, doch sie ist alles andere als ein Geisterschiff. Im Gegenteil: Inzwischen hat sie sich bei den Yautja fest als dankbare Jagdgründe etabliert, in denen es zahlreiche Xenomorph-Trophäen zu erringen gilt...
Das Schott öffnet sich und die Predatoren schwärmen aus: Nachdem Doc und Michi beim letzten Spiel gegen die vom Schwarminstinkt gesteuerten Aliens gnadenlos verloren hatten, war es Zeit für ein Rückspiel unter angepassten Bedingungen. Der Schwarm und die Jäger sollten mit gleichem Punktestand ins Rennen gehen - 755 Punkte Aliens und 754 Punkte Predatoren, letztere zu zwei gleichen Teams aus einem Krieger-Ältesten mit Wurfscheibe, einem Jäger, einem Berserker und drei Kriegern, davon zwei mit Kombistab und einer mit Wurfscheibe.
So ganz regelgerecht war das alles nicht, denn eigentlich kämpfen nur Marines gegen die Aliens, um die Löcher, aus denen letztere schlüpfen, zuzuschweißen und Predatorenjagdgruppen bestehen eigentlich aus nur maximal sechs Mitgliedern neben ihrem Anführer. Sei´s drum...
Die Schlupflöcher wurden durch schlüpfende Facehugger in drei verschiedenen Räumen markiert, die mehr oder weniger weit vom Landungsboot der Predatoren entfernt waren.
Der Bodenplan entstammt Mission 3 der zweiten Auflage von AvP und wurde exakt so ausgelegt wie im Regelwerk beschrieben. In jeder Runde gab es neue Umgebungsbedingungen, die durch Stromausfälle, dichten Qualm, Schwerkraftschwankungen und weitere Ärgernisse das Fortkommen oder Kämpfen schwerer machten. Die per Würfelwurf zufällig schlüpfenden Aliens ließen nicht lange auf sich warten:
Gleich von Anfang an dabei war schon wieder die Königin, aber da der Schwarm diesmal regelgerecht gebildet und in einer Tabelle festgehalten war, konnte sie zumindest nur einmal auftauchen, genauso wie der Zermalmer, der wenig später das Raumschiff betrat. Michis Predatoren machten beide soweit fertig, dass es für Docs Yautjas nur noch den finalen Stoß zu versetzen galt und er sich die beiden ganz dicken Trophäen sichern konnte:
Michis weiblicher Predator versiegelte todesverachtend das erste Schlupfloch der Xenomorphe, obwohl sie von Aliens umringt war, die nach ihr geiferten, währen auf den Gängen wilde Gefechte zwischen verschiedenen Gruppen tobten:
Derweil schickte sich Michis Anführer an das zweite Schlupfloch zu schließen, währen Docs Predatoren die Gänge von der Alienbrut befreiten...

 Das gelang schließlich und Doc hatte nur noch einen Raum zu befrieden:
Michis Predatorin erlag der Überzahl an Aliens in derselben Runde, in der es Doc gelang das letzte Loch zuzumachen. Sie blieb der einzige Verlust der Yautja, auch wenn mehrere einige Wunden einstecken mussten, von denen jede einzelne einen Menschen umgebracht hätte.
Am Ende hatten Doc und Michi gewonnen. Das Spiel gegen die punktegleiche Liste hat wesentlich mehr Spaß gemacht als gegen eine nie endende und unerschöpfliche Flut an Aliens zu kämpfen, auch wenn es trotzdem knapp ausging. Beim nächsten mal machen wir es mit Marines genauso!