Geneigte Leser

Samstag, 17. August 2013

Der Zwinger

So hieß der Titel des Warmachine-Szenarios, das am 14. August in Walters Keller die Grundmauern erzittern ließ. An Stelle eines Rückspiels des im Juni so peinlich für Walter ausgegangenen Gemetzels hatten wir uns für ein jeder-gegen-jeden-Szenario mit 30 Punkten pro Seite geeinigt. Walter spielte wieder seinen ruhmlosen Söldnerhaufen, der dieses mal um einen Goblin mit Fernrohr bereichert war. Bernd hatte seine Cygnararmee ordentlich aufgerüstet und ließ seine Truppen von Coleman Stryker anführen. Michi führte die um die Witwenmacher erweiterte Streitmacht des Schlächters von Khardov aus dem letzten Gefecht ins Feld.
Tief verschneit war der Wald im Grenzgebiet zwischen den Königreichen von Khador und Cygnar. Aus drei verschiedenen Richtungen näherten sich kampfbereite Schlachtordnungen einer kleinen Schatzkiste, um die der Kampf ausgetragen werden sollte. Nicht Gold oder andere wertvolle Dinge galt es zu gewinnen, sondern alleine mit allen eigenen Kämpfern im Umkreis von 7 Zoll um diese Kiste zu stehen. Khador war dafür mittels stark gepanzerter Infanterie und drei schweren Warjacks hervorragend vorbereitet, allerdings hatten die Kämpfer aus Cygnar noch ein Hühnchen mit einem gewissen Söldnerhauptmann namens Magnus zu rupfen, der den Beinamen "der Verräter" nicht umsonst zu tragen schien.
Die Söldner gelangten am Schnellsten in die Nähe der Kiste, mussten aber ordentlich Prügel von Cygnar beziehen. Khador wälzte sich quälend langsam in die Tischmitte und plänkelte sinnlos mit einzelnen Söldnern herum ohne wirklich etwas auszurichten.
Nachdem die Witwenmacher durch die Söldner ausgelöscht worden waren, dienten die schweren khadoranischen Warjacks noch als Zielscheiben für erfolglose Schießübungen Cygnars, hatten aber keinen Einfluss mehr auf den Spielverlauf, der gänzlich zwischen Cygnar und den Söldnern ausgetragen wurde.
Ein eindeutiger Sieger konnte nicht bestimmt werden, auch wenn Magnus sich und die Seinen dafür hielt. Zur Mitternacht wurde der Kampf abgebrochen und die Toten vom Feld getragen. Ein buckliger Goblin schlich händereibend und zufrieden grinsend hinter Magnus her und rechnete im Kopf schon die Heuer für die nächste Exkursion aus...

Karierte Farbe zum Mitnehmen (Saga-Tagebuch, Teil 5)

Hier beliebige Ausrede einsetzen... hat sich der ursprüngliche Plan leider verzögert und erst jetzt konnten daher die notwendigen Farben neu angeschafft werden. Die riesige Auswahl im Comicbuchladen an Typen und Herstellern macht es gar nicht so einfach, aber ich habe mich an Michis Tipp gehalten und mich statt für die Game Color für Model Color entschieden. Leider gibt es noch keine schottenspezifische karierte Farbe, so müssen die Farben meines Clans eben von Hand nachkariert werden. Eine Flasche kostet 2.75€, so dass sich die finanziellen Aufwendungen derzeit noch in Grenzen halten. Ebenfalls wie Michi, werde ich Zwischentöne aus den Grundfarben mixen und mir so den Kauf weiterer Farbnuancen weitestgehend sparen.


Nun gilt es die Schotten anzupinseln und zu Michis Normannen aufzuschließen. Mal sehen wie die Augen mitspielen, da leider die Sehschärfe in den letzten Jahren altersbedingt doch etwas gelitten hat. Achja, und beim Stöbern in den SAGA-Angeboten hätte ich fast drei Packkarren mit Zugpferden mitgenommen, die als Beiwerk oder Missionsziele recht gute Figuren abgeben würden. Mal sehen, vielleicht ein Kauf beim nächsten Besuch im Comicladen.

Donnerstag, 1. August 2013

Fat Frank Malone

Gangster habe wir wahrlich genügend. Ein paar Gesetzeshüter können da nicht schaden, um für Ordnung in Chicagos Straßen zu sorgen. Fat Frank Malone ist ein solcher, der sich aber nur ungern von Doughnuts und Schreibtisch wegbewegt.
 There are gangsters enough on our gaming table, therefore it´s about time to introduce another lawman to install order in Chicagos streets. Fat Frank Malone is one of that kind, even though he does not like to leave desk and donuts alone.