Geneigte Leser

Donnerstag, 7. Dezember 2017

The secrets of a Lady

Cardinal Richelieu, Lady De Winter and a Bard (who preferably sings ballads about Athos, Porthos and Aramis). Lady De Winter and the Bard are new additions to my 32mm musketeer miniatures. White is so ungracefully difficult to paint and shade, so I pushed Lady De Winter for a long time in front of me. But I am halfway satisfied with the result.

If I ever have enough terrain for the epoch, then I can finally try out a suitable set of rules with these beautiful miniatures. Miniatures are from Redoubt, UK. Acrylic colors used are from Game Color, Model Color and Army Painter.




Donnerstag, 30. November 2017

Gestern auf der USS Theseus

Michi hat ein paar neue Colonial Marines bemalt, die zum gestrigen Einsatz auf dem Spieltisch bereitstehen sollten.

Die fünf Mann stellen die fünfte Gruppe dar, womit das Limit an Marinesgruppen erreicht wäre, die ein Spieler in einem Spiel von Alien versus Predator: The hunt begins einsetzen darf. Weil aber auf der Crisis in Antwerpen ja alles so billig ist, hat Michi seinen Agenten Walter beauftragt auch noch die restlichen Autokanonen und fehlenden Weyland Yutani Commandos mitzubringen, um auch deren Limit vollzumachen:

Laut Regelwerk darf bei den Predatoren der Hunter ein Rudel von sechs Hellhounds führen. Michi hatte nur vier und dank der Crisis nun sechs. Ob für den zweiten erlaubten Hunter noch weitere sechs Hellhounds angeschafft werden, steht noch in Frage.


Und dann war es gestern soweit: Geplant war Mission 2 aus der zweiten Auflage des AvP:THB Regelwerks. Chris sollte die Marines spielen, Gerhard die Aliens und Michi die Predatoren. Als dann Gary&Sohn dazustießen, wurde das Szenario in den Solospielermodus gewandelt und wir hatten plötzlich vier Löcher im Rumpf der angeschlagen durchs All torkelnden USS Theseus, durch welche die unsäglichen Xenomorphe - gespielt von Gerhard und Michi -  ins Innere drängten. Die neu eingetroffenen Spieler führten je eine Gruppe Marines und Chris übernahm dafür eine Gruppe Weyland Yutani Commandos.
Türen öffneten sich zischend und sowohl Menschen wie auch Aliens strömten in die Korridore und begannen sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Anfangs konnten einige kleinere Alienkrieger auf Distanz niedergemacht werden, aber als die Königin auftauchte und die ersten Aliens den Marines im Nahkampf zuleibe rückten, gab es die ersten Verluste.
Episch war der Kampf gegen den Crusher in der Cryo-Schlafkammer. Die Commandos schafften es den großen Xenomorph unter Verlust nur eines Mannes buchstäblich in Stücke zu hacken.


Die Königin hingegen war eine wesentlich härtere Nuss. Zahlreiche Feuersbrünste mit dem Flammenwerfer, sowie Dauerfeuer mit Impuls-Schnelladern und Maschinengewehr konnten ihr nichts anhaben, bis endlich bei Michis Marines der Groschen fiel, dass man doch auch mal eine Granate verschießen könnte und mittels zweier Treffer gleich ganz schön große Brocken aus ihrem Exoskelett gerissen wurden. Ruckzuck waren zwei Drittel ihrer Lebenskraft eingebüßt und sie wirkte gar nicht mehr so gefährlich.

Und selbst einen Infant Warrior sollte man nicht unterschätzen. Auch wenn der einen Feuerstoß kaum zu überstehen vermag, entwickelt er sich zum Berserker, wenn er in den Nahkampf ziehen kann und den Gegner mit einem kombinierten Angriff seiner Klauen und des Schwanzes zerlegt:

Als die Spielzeit um war, war ein Hüllenbruch von vier versiegelt und je ein Marine und ein Commando tot. Die Königin und vier ihrer Getreuen waren noch am Leben und deren Verstärkung würde jeden Moment aus den verbliebenen drei Löchern kriechen.
Es sah nicht gut aus für die Menschen...

Freitag, 24. November 2017

O Tannenbaum, o Tannenbaum...

Während Doc ja schon längst angefangen hat Gelände für die Südseegefilde herzustellen, um ins Ghost Archipelago aufzubrechen, befindet sich Michi geistig noch immer in der nördlichen Hemisphäre und beklagt den Mangel an winterlichem Gelände für Frostgrave. Nachdem inzwischen wieder allenthalben weihnachtliches Naschwerk und Dekoration feilgeboten wird, um die Konsumenten in Kaufräusche zu versetzen oder zumindest in vorweihnachtliche Stimmung zu bringen, war das Naheliegendste ein paar Tannenbäume zu basteln. Eigentlich sind es ja Fichten, aber umso besser, denn die sind anspruchsloser an die Umweltverhältnisse und wachsen auf der Nordhalbkugel unseres Planeten nahezu überall. Dieser Umstand macht sie so wunderbar vielseitig und für den Spieltisch überaus brauchbar. Gleichzeitig stellt aber genau dieser Umstand das Hindernis dar sie auch tatsächlich einzuschneien, denn dann wäre es ja dahin mit der unbegrenzten Einsetzbarkeit im Spielgelände. Wenn erst mal Schnee drauf liegt, machen sie sich vielleicht nicht mehr so gut auf einer sommerlich grünen Grasmatte oder im wilden Westen neben zwar dreckigen, jedoch völlig unverscheiten Holzhäusern. Also gut - bleiben sie halt grün. Auf einen weißen Untergrund gestellt gehen sie möglicherweise glaubwürdiger durch als mit schneeweißen Sockeln auf der Grasmatte. Grasbüschel sind zu diesem Zweck zumindest von den Sockeln weggelassen worden. Letztere sind die unter Tablketopgeländebauern allseits beliebten CD-Rohlinge, die mit Kunststoffbäumchen im H0-Maßstab aus dem Modelleisenbahnzubehör und mit Sand beklebt wurden.
In Felstad gab es bisher jedoch auch und vor allem einen frappierenden Mangel an Deckung und Hindernissen, welche die Sichtlinien blockieren und somit manch üblen Zauberer von seinem schändlichen Treiben abhalten können. Michi hat versucht diesem Missstand mittels Erschaffung einiger hoffentlich als annehmbare Ruinen durchgehender Geländestücke Abhilfe zu schaffen. Um nicht unbotmäßig viel Lagerraum zu verschwenden, ist die rosa Dämmstoffplatte tetrismäßig mit dem Küchenmesser zusammengesäbelt worden. Die Puzzleteile ergeben zwar nicht wirklich einen Turm, brauchen jedoch tatsächlich nicht viel Platz.
Auseinandergenommen ergibt sich aus Michis Tower of Power dann ein Portfolio aus neun verschieden geformten Trümmerstücken, die hoffentlich in Zukunft die Begegnungen von Rabella und ihren Herausforderern ein wenig anspruchsvoller gestalten werden.
Auch hier wurde absichtlich kein Schnee verteilt, um die Ruinen vielleicht auch mal in einen Dschungel stellen zu können. Felstad ist ja bekanntlich am Tauen und Steine heizen sich im Sonnenlicht auf, so dass vielleicht da drauf der Schnee zuerst geschmolzen ist...behauptet Michi. Wie auch immer: Zumindest ist auch kein Grünzeug drauf gewachsen, das ist also fair dem fehlenden Schnee gegenüber.