Geneigte Leser

Montag, 29. Dezember 2008

Star Wars Kampagne - Mission 1

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Vor langer Zeit, weit, weit von hier: In einer fernen Sternenwelt geschah eine weitere unglaubliche Geschichte. Genauer gesagt war es irgendwann nach der Machtübernahme des Kanzlers Palpatine, der sich zum Imperator des mächtigsten Imperiums aller Zeiten aufgeschwungen hatte, und der Erbeutung der Pläne für den Todesstern durch die Bothan-Spione der Rebellenallianz.


Der Orden der Jediritter war längst durch Darth Vader zerschlagen worden und die wenigen überlebenden Jedi hatten sich in alle Winkel der Galaxis verstreut. Die seit langer Zeit Untergetauchten waren inzwischen zu Schatten und Gerüchten verblasst, die selbst Vader nicht mehr jagte.
Niemand wusste zu sagen, wo genau die mit Lichtschwertern bewaffneten Machtadepten plötzlich herkamen; ob sie ehemalige Padawane oder gar Jedi waren oder einfach nur Leute, die zufällig über Machtsinne verfügten und auf diese Weise an die seltenen Waffen gelangt waren. Meistens bildeten sich nahezu automatisch Gruppen von Gefolgsleuten um solche Individuen, sobald sie erst einmal in Erscheinung getreten waren. Die Ziele dieser Gruppen blieben meistens im Verborgenen und man konnte nur mutmaßen ob es dabei um Zwecke der Jedi oder sogar der Sith ging.
Gleich zwei dieser Gruppen sollten an jenem verhängnisvollen Tag im Dschungel des corellianischen Äquators aufeinandertreffen. Beide Anführer verfügten über Informationen nach deren Aussage ein notgelandeter Rebellenjäger einen intakten Astromechdroiden beinhalten sollte, der über gewisse wertvolle Daten verfügte.
















Die Art der Daten war nicht genau bekannt und wurde von beiden Gruppen unterschiedlich interpretiert. Die schwer gerüsteten Männer in blau glaubten, dass es sich dabei um Informationen über einen aufstrebenden imperialen Offizier handeln sollte, der sich mittels perfider Manipulationen zum Sektorgouverneur im Äußeren Rand aufschwingen wollte, und den man Dank dieser Informationen politisch untragbar für das Imperium machen könnte. Die ebenfalls in blau, aber viel weniger Kleidung, gehüllten weiblichen Klone Mia 1 bis 3 und ihre Anführerin waren sich hingegen sicher, dass es sich um Pläne für eine mobile Angriffsstation oder ähnliche Wunderwaffe handeln könnte, die eben jener zukünftige imperiale Großmufti zu entwickeln und bauen gedächte.

Die beiden Machtadeptinnen jagten erst einmal ihre ersetzbaren Gefolgsleute aufeinander. Schmuggler die einen und Klone die anderen, machten einander mit einem Blastergefecht den Garaus, während Ihre Anführerinnen sich an den Jäger heranpirschten.

Der geheimnisvollen Dunkelhäutigen gelang es eine Frachtkiste zu öffnen, in der sich ein transportabler Schutzschild befand. Diesen nahm sie selbstverständlich an sich und schlich weiter zum in arger Schräglage befindlichen Raumjäger.
Allerdings hatte die Blonde inzwischen den Berg umrundet, ein paar Mias getötet und den X-Flügel-Jäger bereits erklommen. Sie balancierte auf dem Rumpf entlang und hatte schon beinahe den Astromechdroiden erreicht, als sie einen Blasterschuss von einer weiteren Mia in den Rücken bekam und tot hinabfiel.

Daraufhin schwang sich die verbliebene Anführerin auf den Rumpf und barg die R2-Einheit, um an Ort und Stelle die ersehnten Daten zu erbeuten.
In Deckung einiger Gewächse entnahm sie sicherheitshalber auch einem zweiten Droiden die Platine, da sie vorher keinen Hinweis erhalten hatte, dass sie auf zwei gleichartige Droiden treffen würde, geschweige denn, welcher davon der richtige sei.

Zum Glück hatte sie vorher noch den Schutzschildgenerator an sich genommen, denn so angeschlagen wie sie durch ein paar Blastertreffer bereits war, hätte sie auf ihrer Flucht kaum noch den letzten Schuss in ihren Rücken mit dem Lichtschwert abwehren können. Der Schild absorbierte ihn jedoch zuverlässig und gab dann seinen Geist auf.
Fazit:
Doc hat die erste Mission mit Bravour absolviert und Erfahrungspunkte für das Missionsziel und die getöteten Schmuggler und Machtadeptin erhalten. Seine Adeptin wird also im nächsten Einsatz ein paar Vorteile gegenüber meinem neu zu erschaffenden "Jedi" haben.
Außerdem hat seine Figur den Weg zur hellen Seite der Macht eingeschlagen und wird vielleicht irgendwann tatsächlich ein Jediritter.

Sonntag, 28. Dezember 2008

UNDERTAKER

Eines unserer beliebtesten Spielthemen ist der Wilde Westen.
Selbstverständlich kann man nie genug Gebäude haben, also habe ich beschlossen einen Stadtausbau vorzunehmen. Zumal mir bisher noch überhaupt keine Gebäude, außer dem Wasserturm für die Eisenbahn, gehören.
Ich habe mir also mal ein paar Gedanken gemacht, was in Rattlesnake noch so alles fehlt.

Da wir bei unseren Schießereien um 12 Uhr mittags immer jede Menge Revolverhelden platt machen, muss auch einer her, der sie unter die Erde schafft: Der Undertaker.


Aus 1 mm starken Polystyrenplatten habe ich buchstäblich eine typische Bretterbude zusammengezimmert.
Sie besitzt einen Vorraum, um die Särge auszustellen und Verkaufsgespräche zu führen, sowie eine angeschlossene Werkstatt als Hinterzimmer mit separatem Seiteneingang.
Um das Holz für die zu schreinernden Särge trocken zu lagern, habe ich noch einen Dachüberhang an der Seite konstruiert:




Damit das Gebäude nicht allzu simpel wirkt,
habe ich mir bei den Details ein bisschen mehr Mühe gegeben.
Alle Fenster besitzen richtige Rahmen und sämtliche Türen sind zum Öffnen.



Die Bemalung sollte zwar gebraucht wirken, aber nicht zu verwittert aussehen.
Schließlich ist Rattlesnake ja noch keine Geisterstadt.





Als Dachpappe habe ich feinstes Schleifpapier verwendet.
Ich hatte mir Rat aus Amerika geholt, um dabei die richtige Dacheindeckung nachzubilden.
Interessanterweise hat man mir mitgeteilt, dass die häufig gezeigten Holzschindeln zu der Zeit eine viel zu große Brandgefahr darstellten und stattdessen Teerpappe und Blech bevorzugt wurden.
Die Auswürfe von glühenden Kohlestückchen und heißer Schlacke aus den Lokomotivschornsteinen müssen immer wieder zu Bränden von Holzdächern geführt haben, weshalb diese wohl eher abseits der Bahnstrecken zu finden waren.



Freitag, 5. Dezember 2008

GUILDA, meine eigene Zinnfigur


Heute ist für mich ein Meilenstein erreicht.
Ich hatte im Sommer eine Skizze angefertigt, nach der ein namhafter Skulpteur eine Zinnfigur als Maskottchen für die Internetgemeinschaft The Guild schaffen sollte
( http://www.guildwargamers.com ) .
Die Mitglieder hatten sich auf ein Spindbild-Mädchen geeinigt, das typische Fallschirmjägeruniformteile und Waffen der Wehrmacht tragen sollte.
Dies war mein Entwurf:

Genau 100 Figuren sollten hergestellt, durchnummeriert und an die Mitglieder verkauft werden.
Jetzt kamen nach einigen Irrungen und Wirrungen (die ersten fünf Figuren gingen auf dem Postweg verloren) endlich die ersehnten Abgüsse bei mir an. Ich hatte einem Mitglied aus Portugal versprochen seine Figur zuerst zu bemalen.

Um die eingravierte durchlaufende Seriennummer auf dem angegossenen Sockel zu erhalten, habe ich eine Art Plattenpflaster drumherum gebastelt.


Ich habe sie Guilda genannt. Der Name wurde von den Mitgliedern offiziell anerkannt.
Für die Bemalung habe ich mich bei der Luftwaffenjacke und dem Fallschirmjägerhelm an originale Vorbilder gehalten.
Den nichtauthentischen Minirock wollte ich aber trotzdem zumindest so ins Bild rücken, dass er in der Gesamtwirkung dazu passt. Ich habe ihn deshalb in den typischen Tarnfarben des Springeranzugs "Knochensack" bemalt.
Heute habe ich die Figur mit ins Freie genommen, um noch ein paar Fotos vor historischer Kulisse zu machen, bevor ich sie eingepackt und nach Portugal geschickt habe.
Die Bilder entstanden vor der Nürnberger Kongresshalle des Architekten Albert Speer.







Ich hoffe sie wird wohlbehalten in Portugal ankommen und nicht auch irgendwo unterwegs verschwinden. Inzwischen werde ich dann meine eigene Figur auf die gleiche Weise bemalen.


Die Kragenspiegel und Helmabziehbilder waren ziemliche Kniffelarbeit.
Hier noch ein paar Detailbilder:




Samstag, 29. November 2008

Expeditionsschutz

Damit die Forscher der Thule-Gesellschaft bei den zukünftigen Expeditionen nicht schutzlos irgendwelchen hinterhältigen Angriffen wilder Tiere, fanatischer Eingeborenenstämme oder prähistorischer Urzeitwesen ausgesetzt sind, bekommen sie nun ein Sturmgeschütz.





Aliens im StarWars-Universum

Nachdem wir uns geeinigt haben in Zukunft verstärkt auch wieder Krieg der Sterne spielen zu wollen, war es an der Zeit ein bisschen nachzurüsten. Ein weiterer Jediritter musste her!
Glücklicherweise hatte ich unlängst drei sehr hübsche Figuren von James aus England geschickt bekommen. Sie entstammen einer Kleinserie und sind auf normalen Vertriebswegen gar nicht zu bekommen. Eine davon ist die folgende Jedimeisterin:






Und weil ich sowieso gerade schon mal beim Pinseln war, habe ich auch ein paar Alien-Eier spielfertig gemacht, die schon seit über einem Jahr im Schrank herumlagen und nun einsatzbereit sind.
Insgesamt sind es achtzehn Stück.
Das kann ein paar ganz schön heikle Spielpartien geben...

Jedi sind natürlich nicht über solche lästigen Gelege erfreut.

Also machen sie kurzen Prozess!